Poker – Strategien, Tipps und Tricks

November 14, 2009

Erfahrungen bei Pokerstars

Filed under: pokerstars — admin @ 5:54 pm

Pokerstars ist der wahrscheinlich bekannteste Pokerraum in Deutschland. Stefan Raab’s Pokernacht wird von Pokerstars.de gesponsered und Boris Becker ist Testimonial. Das reicht um die Bekanntheit zu pushen. Aber wie gut ist Pokerstars z.B. im Vergleich zu Fulltiltpoker, Titanpoker, Everestpoker oder Partypoker? Was sind nach Ihrer Meinung wichtige Eigenschaften eines Pokerraums? Was ist wichtig / unwichtig?
Wie einfach ist der Download oder Installation der Software?
Wie gut gestaltet ist die Benutzeroberfläche? Wie gut ist die Usability?
Wie gut kann man auch als Anfänger Poker lernen?

Wie waren ihre Erfahrungen mit Pokerstars?

Erfahrungen bei Fulltiltpoker

Filed under: Fulltiltpoker — admin @ 5:46 pm

Die Auswahl an Online Pokerräumen ist riesig und es ist schwierig wirklich die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern herauszufinden. Um alle auszuprobieren reicht oft nicht die Zeit. Daher schreiben hier User für andere User über ihre Erfahrungen bei Fulltiltpoker:

Gab es Probleme beim Download oder Installation der Fulltiltpoker-Software?
Wie einfach war die Anmeldung?
Wie sieht die Benutzerobfläche von Fulltilipoker aus?
Wie gut ist die Usability? Findet man sich als Neuling schnell und einfach zu Recht?
Wie sieht es mit den Mitspielern aus? Ist Fulltiltpoker nur etwas für Profis oder auch für Anfänger?

November 10, 2009

Die letzte Gelegenheit, bei „Live the Dream“ dabei zu sein

Filed under: everestpoker — admin @ 9:44 pm

Sie haben nur noch drei Wochen Zeit, um sich ihre Chance auf einen einjährigen Sponsorenvertrag mit Everest Poker im Gesamtwert von 100.000 $ zu sichern. Tipp: Nehmen sie am Voting teil und bewerten sie die Spielerprofile der Teilnehmer. Das gibt nicht nur Ihrer Spielergemeinschaft Auftrieb, sondern hilft auch Everest Poker bei der Entscheidung, welche 10 Spieler ins neue „Live the Dream Team“ kommen.

April 23, 2009

Pläne mid-hand anpassen

Filed under: Spielstrategie — admin @ 9:32 pm

Die meiste Zeit während Du eine Hand beim Poker spielst, wirst Du damit verbringen Dir Gedanken zu machen, welche Entscheidungen anstehen und wie Du sie treffen wirst. Sagen wir als Beispiel, Du callst ein Raise mit K-Q und denkst dann: Okay, wenn ich Top Pair treffe, spiele ich diese Hand weiter. Wenn ich einen Gutshot und zwei Overcards habe, spiele ich sie auch. Wenn ich einen open-ender und zwei Overcards habe, spiele ich sie erst recht. Ansonsten werde ich folden.

Allerdings wird es sicher oft die Situation geben, dass etwas unerwartetes passiert und Du Deine Strategie während der Hand ändern musst. Vielleicht macht Dein Gegner eine schwache Wette, die Dir Informationen gibt, die Du zu Deinem Vorteil nutzen kannst. Oder vielleicht erkennt Du eine Value Bet am River von Deinem Gegner und foldest, obwohl Du eigentlich vor hattest ihn zu callen.

Es ist immer gut eine Hand mit einem Plan zu beginnen, aber es ist genauso wichtig, bereit zu sein von diesem Plan abzuweichen wenn es die Situation verlangt. In jeder Hand musst Du bereit sein auf Deine Karten und auf die Karten im Board zu reagieren. Aber es ist ebenfalls entscheidend Deinen Gegner und seine Spielweise einzuberechnen.

Hier ist eine Hand die ich vor kurzem bei der 2009er EPT in Dortmund gespielt habe, wo ich am Ende Vierter wurde. Es war spät am zweiten Tag und ich war ziemlich short-stacked seit einiger Zeit und ab und zu ging ich mit brauchbaren Händen all-in. Ich hatte bis dato keinen ernsten Bluff in diesem Turnier gemacht. Wir waren zu acht und der Spieler in zweiter Position machte ein sehr kleines Raise auf 8.500 bei Blinds 2.000/4.000 und 500 Ante. Es wurde zu mir gefoldet im Small Blind und ich habe ein Paar Fünfer. Ich hatte 70.000 Chips und alles was ich wusste war, dass ich meine Hand spielen werde in dieser Situation.

Ich habe mich entschieden nur zu callen, weil ich wusste, dass der Big Blind dann wohl auch callen würde, und das tat er auch. Der Flop war A-8-3. Ich war offensichtlich auf der Suche ein Set zu floppen oder etwas wie 2-3-4 oder 3-4-6, aber dieser Flop war nicht gut für meine Hand, also checkte ich. Der Big Blind checkte auch und der Raiser machte eine sehr vorsichtige Wette von 12.000 in den 29.500 Pot.

Ich war mir nach seiner Wette sehr sicher, dass er kein Ass haben wird und wahrscheinlich auch sonst kein Paar. Für mich fühlte sich das nach K-J oder so etwas in der Art an. Als er 12.000 wettete, betrachtete ich alle Faktoren – meinen Read auf ihn, mein tightes Image und meine Stackgröße. Ich entschied mit 21.000 mehr zu raisen, so dass ich vielleicht ein schwaches Ass repräsentieren würde und ich auch committed war (auch wenn ich in Wahrheit nicht committed war und natürlich folden würde, wenn ich ein Reraise bekommen würde – dann hätte ich zumindest noch 30.000 Chips.)

Der Big Blind foldete und nach langem Überlegen foldete auch der Raiser. Er musste mir einfach Respekt für eine richtige Hand geben und ahnen, dass ich nicht mehr folden würde.

In dieser Situation änderte ich meinen Plan im Verlauf der Hand. Zu Beginn wollte ich nicht viele Chips investieren falls ich nicht treffe, aber durch das Anpassen meines Reads nach dem Flop glaubte ich, es war Zeit für einen Move.

Sei immer bereit dazu Deinen Plan zu ändern und ab und zu wirst Du dadurch Chips gewinnen, die sonst jemand anderes zugeschoben bekäme.

April 18, 2009

HORSE richtig spielen

Filed under: Horse — admin @ 10:59 pm

Ich habe besonders viel Spaß an HORSE und dachte, ich gebe Dir einen schnellen Tipp für jedes der fünf Spiele, um Dir bei diesem spannenden Format zu helfen, wenn Du gerade erst damit anfängst.

Hold’em: Weil HORSE drei Stud-Spiele und nur zwei Spiele mit Flops enthält, haben viele Spieler ein solides Stud-Wissen und es fehlt ihnen deshalb die Erfahrung bei Flop-Spielen. Deshalb spielen sie die Hold’em-Runden meist nicht so toll. Wenn Du herausgefunden hast, welche Spieler sich bei den Flop-Spielen eher zurückhalten, greife ihre Blinds häufiger an. Sie folden ihre Hände häufiger vor dem Flop und am Flop wenn sie verfehlen und Du wettest. Das machen erfahrene Hold’em-Spieler natürlich nicht. Dadurch ist es sehr profitabel, aggressiv gegen diese unerfahrenen Spieler vorzugehen.

Omaha Hi/Lo: Was Du in Spielen mit einem Split-Pot haben möchtest, sind Situationen mit drei oder mehr Spielern. (Das zählt für Stud Hi/Lo genauso.) Wenn Du den Pot splitten wirst, willst Du Dir nicht das Geld mit dem Spieler teilen, gegen den Du spielst. Du willst Dir das Geld von jemand anderem teilen. Das ist die einzige Möglichkeit, wie Du wirklich Geld machen kannst, ohne zu scoopen, also den gesamten Pot zu gewinnen. Versuche bei Ring Games mit Händen wie A-2-X-X zu limpen anstatt zu raisen, wenn Dein Ass nicht suited ist oder Deine anderen beiden Karten nicht gut verbunden sind (z.B. A-2-7-K offsuit). Spielst Du short-handed, mit maximal fünf Gegnern am Tisch, oder sitzt in später Position, ist das natürlich etwas anderes. Dennoch geht es darum Dein Spiel vor dem Flop zu variieren, wenn Du A-2 hältst. Dadurch machst Du Deine Hand nicht so offensichtlich und kannst auch leicht folden, wenn im Flop nur hohe Karten liegen. Vermeide außerdem mittlere Paare. Sie lassen sich schwierig spielen und selbst wenn Du ein Set triffst, machen andere Spieler zu oft eine Straight oder einen Flush oder Du spielst sowieso nur um den halben Pot.

Ich gebe Dir ein Beispiel von einem HORSE-Spiel auf Full Tilt Poker, wo ich eine potentiell riesige Hand hatte und wollte, dass mehr Spieler in den Pot kommen. Ich hatte Ah-4h-7d-6c. Ich habe von mittlerer Position aus gelimpt und es kam ein Raise vom Small Blind, ich habe gecallt und wir sahen zu viert den Flop. Der Flop kam 2h-3h-Kc, ein perfekter Flop, der mir den Nut-Lowdraw, einen Nut-Flushdraw und einen Gutshot zur Nut-Straight gab. Der Small Blind wettete und ein Spieler rechts von mir foldete. Der Flop war zu gut, um zu raisen, also callte ich nur, in der Hoffnung, der Spieler am Button würde auch mitmachen. Wenn ich meine Hand machen sollte, wollte ich gegen mehrere Spieler spielen. Das Button raiste nun und der Small Blind callte. Nun machte es für mich Sinn mit meinem riesigen Draw zu raisen, schließlich waren wir zu dritt. Das machte ich und beide Spieler callten.

Der Turn war ein hoher Blank und wir checkten alle (etwas, das passieren kann, nachdem ich die dritte Wette am Flop gemacht habe), aber der River brachte meine perfekte Karte, die Herz 6, die mir die Nut-Low und den Nut-Flush brachte. Weil kein Paar im Board war, hatte ich die Nut-High auf jeden Fall. Ich bekam auch sogar so viel Action, dass wir am Ende gecapped waren, also jeder alle vier Wetten in der Mitte hatte. Der Button hatte einen schwächeren Flush und der Small Blind hatte nur A-4 für die Hälfte der Low. Damit gewann ich drei Viertel von einem sehr großen Pot. Als Anfänger bei Omaha Hi/Lo solltest Du auf jeden Fall ein realistische Chance auf beide Teile vom Pot haben, wenn Du am River raisen willst. Andernfalls, selbst mit nur der Nut-Low oder Nut-High, wette und calle nur, falls Du geraised wirst, falls Du nur ein Viertel vom Pot bekommst.

Razz: Mein bester Tipp bei Razz ist, überspiele nicht Deine Hand und jage nicht guten Händen hinterher. Selbst wenn Du mit A-2-3 startest, der bestmöglichen Hand, bin ich für raisen und callen, falls jemand ein Reraise macht (auch weil es die Stärke Deiner Hand versteckt). Nur weil Du auf der 3rd Street Favorit bist die Hand zu gewinnen, ist das noch kein Grund verrückt zu spielen, weil es bedeutet kaum etwas. Viel wichtiger ist es eine bessere Karte als Dein Gegner auf der 4th Street zu treffen und die Stärke von Deinem Board zu spielen. Traue Dich marginale Low-Draws an 4th Street zu folden, wenn Du eine schlechte Karte bekommst und Dein Gegner zwei Karten zeigt, die niedriger als Deine höchste Karte sind. Zum Beispiel wenn Deine Hole-Cards 2-8 sind und Dein Board 6-K ist, während Dein Gegner 7-6 zeigt. Du versucht dann generell seine Hand einzuholen auf den nächsten beiden Streets und das auch nur, falls Dein Gegner sich nicht verbessert.

Stud Hi: Jage nicht hinter einem offenen Paar her, das größer als Dein Paar ist, es sei denn Du hast einen starken Draw wie z.B. 89TJJ gegen ein offenes Paar Könige. Ohne den Draw, gibt es einfach zu viele Möglichkeiten, in denen Du das Paar nicht schlagen kannst oder Du machst zwei Paar, verlierst aber gegen bessere zwei Paar oder einen Drilling. Achte auf die Door-Karte, die 3rd Street Deines Gegners, also die Karte, die am Anfang offen liegt. Das hilft Dir seine möglichen verdeckten Karten zu lesen – generell ein geteiltes Paar (Split Pair), drei Karten zu einer Straße oder einem Flush. Achte auf seine Action, während sich die Hand entwickelt.

Stud Hi/Lo: Bei diesem Spiel verlieren Anfänger mehr als bei allen anderen Spielen. Und den größten Fehler, den sie machen können, sind Split Pairs zwischen 9 und Königen in Ring Games zu spielen (short-handed ist das etwas flexibler). In diesen Situationen haben sie bereits zwei Karten, die nicht für eine Low-Hand in Frage kommen und drawen sehr sicher nur zum High-Pot. Wenn Du dagegen einen Draw zum Low-Pot hältst, hast Du gleichzeitig ein Freeroll für den High-Pot. Du kannst mit A-2-4-7 zwar Deine Low-Hand verpassen, dafür aber am Ende zwei Paare, einen Drilling oder einen Flush haben. Im Idealfall machst Du Deine Low und hast gleichzeitig noch eine Straight oder eine der oben genannten Hände. Vermeide Hände, die nur das Potential haben, den High-Pot zu gewinnen.

Alles in allem habe ich festgestellt, dass HORSE-Spiele sehr profitabel sein können, weil es sehr wenige Spieler gibt, die alle Pokervarianten sehr gut beherrschen. Wenn Du übst und in allen Spielen gut wirst, bist Du ein großer Favorit.

April 14, 2009

Hand-Koordination

Filed under: Spielstrategie — admin @ 9:33 pm

Hand-Koordination ist die relative Stärke Deiner Hand im Vergleich zu den Händen Deiner Gegner. Sie ist wahrscheinlich der beste Indikator dafür, ob Deine Session gut oder schlecht ist. Wenn sie gut für Dich läuft, floppst Du ein Monster und einer Deiner Gegner hat ebenfalls eine starke Hand, nur nicht so stark wie Deine. In dieser Situation verdienst Du am meisten Geld, wenn Du die Hand schnell spielst.

Sagen wir Du spielst Hold’em und Ihr schaut Euch zu viert den Flop an. Das Board zeigt 9-9-4 and Du hast ein paar 4er. Du solltest diese Hand schnell spielen – aus zwei Gründen: Erstens hoffst Du, dass ein Gegner eine 9 hat. Falls das der Fall ist, raised er Dich vielleicht und gibt Dir die Möglichkeit ein Reraise zu machen. Im Idealfall callt er Dich auch am Turn und River und Du machst auf diese Weise eine Menge Geld.

Der andere Grund warum ein Slowplay an dieser Stelle fehl am Platz ist, ist, damit Du Deinen Gegnern keine kostenlosen Karten gibst. Sagen wir alle Spieler checken und am Turn kommt eine 6. Einer Deiner Gegner hat ein Paar 6er auf der Hand und nun ein besseres Full House, so dass Du sicher eine Menge Geld verlieren wirst. Eine kostenlose Karte zu geben und einen riesigen Pot zu verlieren hättest Du mit einer Wette am Flop verhindern können. Das ist einer der größten Fehler, den man beim Poker machen kann.

Sagen wir nun der Flop ist K-J-J und Du hast Könige auf der Hand. In dieser Situation ist ein Slowplay nicht so gefährlich. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein Gegner am Flop die schwächere Hand hat, dich aber am Turn schlägt. Dennoch denke ich, Du solltest auch hier nicht warten. Du gewinnst mehr Geld wenn Du die ganze Zeit wettest, weil jeder Spieler der einen Buben hat, wird Dich callen oder vielleicht sogar raisen. Am Flop musst Du einfach das Netz auswerfen und hoffen einen Spieler mit einem Buben zu fangen, oder noch besser mit K-J.

Wenn Du in dieser Situation langsam spielst, verrätst Du die Stärke Deiner Hand. Checkst Du den Flop, um ein Check-Raise zu machen, dann zeigst Du damit Deinem Gegner, dass Du eine sehr starke Hand hast und er wird vielleicht sogar einen Buben folden. Du machst in der Regel deutlich mehr Geld, wenn Du selber bis zum River wettest.

Andererseits ist ein Slowplay bei einem Monster manchmal besser. Sagen wir Du raised aus mittlerer Position mit A-Q in Herz und der Button und der Big Blind callen. Der Flop kommt 6-7-2 mit drei Herz. Wenn der Big Blind checkt, solltest Du auch checken. Wenn der Button wettet kannst Du danach raisen, weil er entweder blufft, und Du dann sowieso kein Geld mehr von ihm bekommst, oder um darauf zu hoffen, dass er auch einen Flush gefloppt hat und damit möglichst schnell alles Geld reinwandert. Hat er einen Drilling gefloppt wird er Dein Check-Raise wohl nur callen und wahrscheinlich noch eine große Wette am Turn und am River ebenfalls callen.

Wenn das Board am Turn ein Paar zeigt, solltest Du immer noch wetten. Es sind dann so viele Draws möglich und Dein Gegner glaubt vielleicht, dass Du das auch nur mit dem Herz Ass alleine machen würdest, oder mit dem Herz Ass und einem Paar oder mit dem Herz Ass und einem zweiten Ass. Es gibt einige Hände, die Du in dieser Situation haben kannst, abgesehen vom Nutflush. Deshalb solltest Du auch weiter wetten, wenn das Board ein Paar zeigt und hoffen, dass Du von einer schlechteren Hand gecallt wirst.

Wettest Du am Turn und einer Deiner Gegner antwortet mit einem hohen Raise, solltest Du Dir überlegen, ob Deine Hand immer noch die beste sein kann. Callt er dagegen am Turn nur und raised Dich am River kannst Du Deine Hand sehr sicher folden und ihm das Full House glauben.

Weil Hand-Koordination eine derart wichtige Rolle spielt wenn es um den langfristigen Erfolg geht, musst Du so viel Geld wie möglich machen, wenn sie zu Deinen Gunsten steht. Der beste Weg das zu erreichen, ist wenn Du Deine starken Hände schnell spielst und bei jeder Gelegenheit wettest.

April 5, 2009

Online Poker – Meine ersten Schritte

Filed under: Fulltiltpoker — admin @ 5:46 pm

Wie ich vor knapp einem halben Jahr die ersten Gehversuche in Online Pokerräume machte….

Für meinen ersten Test habe ich mir fulltiltpoker.net eine große und bekannte Pokerseite ausgesucht. Neben vielen Texterklärungen zu verschiedenen Spielarten, Grundregeln, der Blattrangfolge, Einsätzen und zur Geschichte des Pokers gibt es auch jede Menge nützliche Tipps, Anweisungen zur Poker-Etikette und eine ausführliches Glossar. Die Ergebnisse waren natürlich eine Katastrophe…

Getreu dem Motto “Neuer Pokeraum, mehr Glück und Erfolg” verbringe ich meine zweite Pokernacht auf Pokerstars.de. Die von Promis wie Boris Becker beworbene Pokerseite bringt aber leider keine neuen Erkenntnisse aber dafür mehr Erfolge (Plus / minus null steht es auf meinem Konto am Ende!). Dennoch ist sie in vieler Hinsicht vorbildlich. So wird auschließlich um Spielgeld gepokert, Echtgeldbereiche gibt es nur auf pokerstars.com. Auch hat Pokerstars im Sommer 2008 als erste deutsche Pokerschule das Zertifikat für geprüfte Sicherheit und Datenschutz vom TÜV Rheinland erhalten. Grafik und Spielkomfort sind gut, aber denen von PartyPoker.com und anderen Seiten sehr ähnlich.

Raise – Wie man richtig erhöht

Filed under: Check/Raise — admin @ 5:09 pm

Gute Karten reichen nicht alleine um ein oft zu gewinnen – das wird jeder Pokerspieler schnell merken. Die Kunst liegt daran , dass richtigen Karten zu richtigen Zeit zu spielen (= richtiges Timing!) Dieses richtige “Timing” ist eine Mischung aus der Fähigkeit die Gegenspieler richtig einschätzen zu können und seiner eigenen Spielweise und Pokerstrategie.

Eine gängige Strategie mehr Chips zu bekommen ist der Check Raise. Man täuscht durch einen “check” Schwäche vor und hofft, dass die anderen Pokerspieler einen Einsatz bringen.

Wenn man den Einsatz erhöht, dann wird das im allgemeine als “Raise” bezeichnet. Die nächsten Pokerspieler müssen entweder diesen Einsatz bestätigen (ihren Einsatz ebenfalls erhöhen) oder selbst erhöhen. Regel: Ein Raise ist immer doppelt zu viel wie der erste Bet. Beispiel: Der erste bet war 4 Chips, dann muss der Raise 8 Chips betragen. Nach dem Raise muss auch der Spieler des ersten Bets seinen Einsatz entsprechend erhöhen, um weiter im Spiel zu bleiben. Falls der Raise nicht bestätigen wird und die Karten weggeworfen werfen, ist natürlich auch der Einsatz weg.

Als “Re-raise” wird das nochmalige Erhöhen bezeichnet, nachdem bereits in der gleichen Runde erhöht wurde.

Starthände auswählen beim Omaha Hi/Lo

Filed under: Omaha Hi/Lo — admin @ 4:05 pm

Ich glaube fest daran, dass es unmöglich ist Omaha Hi/Lo zu tight zu spielen – besonders in einem Full Ring Game. Ich bin allerdings auch der erste, der zugibt, dass tight spielen alles andere als lustig ist. Wenn Du aber die nötige Geduld hast, kannst Du hier genauso Geld verdienen, wie bei jedem anderen Spiel.

So tight spiele ich bei Omaha Hi/Lo: Wenn ich HORSE spiele und 10 Omaha Hi/Lo-Hände gedealt bekomme, stehen die Chancen gut, dass ich nicht eine einzige Hand davon spiele. Im Durchschnitt spiele ich wahrscheinlich etwa eine Hand pro Runde. Die Strategie ist zwar tight; in einem Spiel wie Omaha Hi/Lo, wo die meisten Spieler die Stärke ihrer Hand nicht verstehen und Fehler machen, ist es aber eine erfolgreiche Strategie.

Wenn es nach Starthänden geht, investiere ich nie freiwillig einen Chip, wenn meine Hand nicht ein Ass enthält, egal unter welchen Umständen. Normalerweise brauche ich A-2, das ist der Idealfall – A-2 mit ein paar anderen niedrigen Karten. Ich spiele aber auch A-3, vorausgesetzt das Ass ist suited.

Spielst Du mehr Hände, dann kommst Du in Schwierigkeiten. Nehmen wir eine Hand wie A-4-7-9 mit einem suited Ass. Das ist eine zwiespältige Hand. Ich weiß, viele Leute spielen diese Art von Hand, aber tatsächlich bringt sie einem mehr Probleme als Pötte. Wenn ich eine solche Hand folde und dann den Flop sehe, der gut dazu gepasst hätte, bleibe ich ruhig. Das liegt daran, dass meine Gegner leicht Hände haben können, gegen die mein A-4-7-9 deutlich unterlegen ist.

Du solltest nach einer Hand suchen, bei der alle vier Karten zusammen arbeiten. Hier ist ein klassisches Beispiel für eine schreckliche Omaha Hi/Lo-Hand, bei der die Karten nicht miteinander funktionieren: K-10-3-4. Einige Spieler sehen bei dieser Hand ein wenig High-Potential und ein wenig Low-Potential. Und es stimmt, sie hat wenig Potential – sehr wenig. Das sind zwei schlechte High-Karten und zwei schlechte Low-Karten.

Jedes Mal wenn Du vier Karten siehst, die nicht zusammen passen, ist das ein gutes Zeichen, die Hand bei Omaha Hi/Lo zu folden. Spieler, die Hold’em gewohnt sind, sehen alle möglichen Kombinationen in einer Omaha Hi/Lo-Hand und sagen „Ich hatte ein Paar”, oder „Ich hatte einen Flush-Draw” oder „Ich hatte einen Low-Draw”. Du brauchst diese Sachen aber in der Kombination.

Wenn alle Deine Karten zusammen arbeiten, spielst Du 16 verschiedene Hände. Deine Gegner haben dagegen gerade einmal etwa vier Hände, wenn man ihre Karten teilt. Selbstverständlich hast Du dadurch einen riesigen Vorteil bei Omaha Hi/Lo, wenn alle Deine Karten kombinierbar sind.

March 31, 2009

5 Card Draw – Tipps und Tricks

Filed under: 5 Card Draw — admin @ 9:24 pm

Eine der wichtigsten Tipps beim 5 Card Draw Poker: Du muss erfolgreich Bluffen können. Nur so kann man hier gewinnen. Aus diesem Grund ist es super wichtig deine Gegenspielern zu analysieren (Gegner analysieren).

5 Card Draw – Tipps für Anfänger

Am wichtigtsens ist es bei 5 Card Draw zu wissen was man mit dem ersten Blatt macht. Je nachdem wie gut seine Karten sind, sollte jede Erhöhung wohl überlegt sein. Auf keinen Fall sollte man kurz vor erneutem Kartenheben an eine Erhöhung denken. Hat man gute aber nicht sehr gute Karten sollte man entweder eine große Wette abgeben oder direkt die Karten niederlegen. Eine niedrige Wette birgt immer die Gefahr, dass die Gegenspieler mitgehen.

5 Card Draw – Tipps für Fortgeschrittene

Der wichtigste Tipp bei 5 Card Draw: Ein Pokerspieler der vor dem Abheben ein gutes Blatt hatte, wird auch danach mindestens immer noch ein gutes Blatt haben – wenn nicht sogar noch ein besseres. Es kann daher von Vorteil sein nicht immer gleich alle benötigten Karten direkt abzuheben. Auch ist es wie immer von Vorteil der letzte Spieler in der Wettrunde zu sein: Man kann sich die Aktionen der Mitspieler in Ruhe anschauen und in Ruhe seinen Spielzug durchdenken. Ein wirkungsvoller Bluff ist es vor dem Kartenheben den bet deutlich zu erhöhen, dann keine Karten aufzuheben und danach nochmals den bet deutlich zu erhöhen. Ein weiteres Tipp: Man gibt vor die fehlende Karte erhalten zu haben. Das funktioniert allerdings nur wenn man sich vorher ein Image aufgebaut hat immer nur bei einem guten Blatt zu setzen. Mit diesem Image funktioniert dieser Tipp für ein paar Runden ganz gut.

Mehr zu dem ältesten Pokerspiel gibt es hier

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